Ein Arzt überprüft die Haltung einer älteren Patientin an einem Trainingsgerät

Hüftarthrose (Gelenkverschleiß)

Haben Sie Schmerzen in der Leiste, im Gesäß und an der äußeren Hüfte und das über einen längeren Zeitraum? Diese Symptome weisen auf einen Gelenkverschleiß (Arthrose) im Hüftgelenk hin. Wenn durch konservative Therapien die Schmerzen nicht gelindert werden, kann das Hüftgelenk ersetzt werden.

Wir führen diese Operation jedes Jahr viele hundert Mal durch und bieten unterschiedliche Methoden zur schonenden Implantation an.

Bei einer beginnenden Arthrose des Hüftgelenkes ist es in manchen Fällen möglich, mit einer minimalinvasiven Gelenksspiegelung – wie etwa beim Kniegelenk – auch am Hüftgelenk Linderung zu verschaffen. Dabei werden störende Knochenanbauten entfernt und der Knochen geglättet. Dies ist häufig eine gute Möglichkeit, insbesondere bei jüngeren Patienten, wenn die Implantation eines Kunstgelenkes unbedingt aufgeschoben werden soll.

Behandlungsmöglichkeiten

Implantation eines künstlichen Hüftgelenks (Endoprothese)

In der Oberlinklinik wenden wir verschiedene Varianten des Hüftgelenkersatzes an. Jeder Mensch hat eine einzigartige Statur und Knochenbau, daher ist der Ersatz des Hüftgelenkes individuell zu planen. Wir suchen mit Ihnen gemeinsam die für Sie optimale Behandlung und Prothese aus. Unsere Patienten stehen schon am OP-Tag wieder auf eigenen Beinen und beginnen am nächsten Tag die erste Strecke zu laufen.

Minimalinvasive Technik

In der letzten Zeit hat die minimalinvasive Implantation an Bedeutung gewonnen. Bei dieser schonen Operationsmethode ist nicht nur die Narbe kleiner als bei der herkömmlichen Methode. Durch die Verwendung von speziellen Instrumenten müssen keine Muskeln abgelöst werden, um das Hüftgelenk zu erreichen. Dadurch sind die Patienten schneller wieder beweglich. Circa 95% unserer Patienten sind für eine Minimalinvasive-OP-Technik geeignet. Nur die wenigsten Patienten kommen aufgrund von Knochenbau und Statur nicht für diese Operationsmethode in Frage.

Sie möchten sich bei uns behandeln lassen?

Ihr niedergelassener Arzt (Orthopäde) führt die Erstdiagnose und wichtige Behandlungsschritte durch. Je nach Indikation entscheidet sich der Arzt für eine anschließende Weiterbehandlung in einer Fachklinik. Von ihm erhalten Sie einen Überweisungsschein, mit dem Sie einen Termin für eine Sprechstunde in der Oberlinklinik vereinbaren können.

Sie haben noch keinen Orthopäden? Vereinbaren Sie doch einen Termin in einem unserer Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) in Ihrer Nähe!

Zentrale Terminvergabe

Vor Ihrer Therapie in der Oberlinklinik erhalten Sie einen Termin, an dem relevante Voruntersuchungen durchgeführt werden sowie ein Gespräch mit einem behandelnden Arzt und der Anästhesie stattfinden wird.

Montag - Freitag: 8.00 - 16.00 Uhr