Ein Arzt überprüft die Haltung einer älteren Patientin an einem Trainingsgerät

Impingementsyndrom

Einklemmungssyndrome der Hüfte

Bei bestimmten Sportarten kann durch die ständige und kräftige Beugung des Hüftgelenkes der knorpelige Rand der Hüftpfanne verletzt werden. Dies führt beim Beugen der Hüfte, aber auch in Ruhestellung und beim Laufen zu Schmerzen in der Leiste. Bei einer anderen Art des Einklemmungssyndromes ist der Oberschenkelknochen ein wenig anders geformt und schlägt dadurch bei Beugung des Hüftgelenkes an der Hüftpfanne an. In beiden Fällen kann durch eine minimal- invasive Gelenkspiegelung das Einklemmungssyndrom behoben werden.

Die „schnappende“ Hüfte

Einige Patienten können bei bestimmten Bewegungen ein Schnappen der äußeren Hüfte auslösen. Meistens ist dieses Schnappen völlig harmlos und schmerzlos. Sollten Patienten aber beim Sport Schmerzen haben, kann das Schnappen behoben werden. In der Oberlinklinik haben wir mit einer minimalinvasiven und schonenden Operation sehr gute Erfahrungen gemacht.

Behandlungsmöglichkeit

Hüftarthroskopie (Hüftgelenksspiegelung)

Nach einer Spiegelung des Hüftgelenks wird in unserem Hause eine intensive Bewegungsschienenbehandlung durchgeführt, um Verklebungen zu vermeiden. Der stationäre Aufenthalt dauert etwa drei Tage, anschließend können Sie unter Vollbelastung mit Stützen gehen. Eine stationäre Rehabilitation ist im Regelfall nicht erforderlich. Es sollte im Anschluss an den stationären Aufenthalt eine intensive physiotherapeutische Behandlung durchgeführt werden, um die Beweglichkeit des Hüftgelenkes zu erhalten und Schwellungszustände zu behandeln. Die Wundkontrolle und Entfernung des Nahtmaterials sowie die weitere Verordnung der Physiotherapie erfolgt durch Ihren niedergelassenen Orthopäden oder Chirurgen.

Nach etwa 2-4 Wochen haben sich die meisten Patienten von diesem Eingriff erholt und können wieder normal gehen. Ausladende Bewegungen wie zum Beispiel beim Aufsteigen auf ein Fahrrad oder beim Klettern, sollten nach der Operation für mindestens acht Wochen unterbleiben. Wir werden Sie im Rahmen des Entlassungsgespräches auf der Station ausführlich über die bei Ihnen durchgeführten operativen Maßnahmen aufklären und die für Sie individuelle Nachbehandlung erläutern.

Sie möchten sich bei uns behandeln lassen?

Ihr niedergelassener Arzt (Orthopäde) führt die Erstdiagnose und wichtige Behandlungsschritte durch. Je nach Indikation entscheidet sich der Arzt für eine anschließende Weiterbehandlung in einer Fachklinik. Von ihm erhalten Sie einen Überweisungsschein, mit dem Sie einen Termin für eine Sprechstunde in der Oberlinklinik vereinbaren können.

Sie haben noch keinen Orthopäden? Vereinbaren Sie doch einen Termin in einem unserer Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) in Ihrer Nähe!

Zentrale Terminvergabe

Vor Ihrer Therapie in der Oberlinklinik erhalten Sie einen Termin, an dem relevante Voruntersuchungen durchgeführt werden sowie ein Gespräch mit einem behandelnden Arzt und der Anästhesie stattfinden wird.

Montag - Freitag: 8.00 - 16.00 Uhr