Eine Ärztin schaut sich den Verlauf der Wirbelsäule auf einem Monitor  an, Neben ihr Akten und eine Pflanze

Arthrose der Wirbelsäule

Haben Sie Schmerzen im Rücken? Strahlen diese in die Beine aus? Haben Sie ein Kribbelgefühl in den Beinen? Taubheitsgefühle, Lähmungen der Beine oder können Sie nur noch kürzere Strecken gehen? Diese Symptome können auf einen Verschleiß der Bandscheiben und der kleinen Wirbelsäulengelenke (Osteochondrose) hinweisen.

Zunächst erfolgt eine Behandlung mit Physiotherapie und Medikamenten, häufig auch mit Injektionen in die Gelenke der Wirbelkörper oder in die Nähe der Nervenwurzeln. Wenn diese konservativen Methoden allerdings keine Linderung bewirken, die Schmerzen nachts nicht nachlassen oder wenn Sie nur noch einige hundert Meter gehen können, dann ist der Zeitpunkt gekommen, über eine Operation zu sprechen.

Als Brandenburger Wirbelsäulenzentrum ist die Oberlinklinik international bekannt. Wir führen mit unserem hochspezialisierten Team jährlich rund 1.100 Operationen im Bereich der Wirbelsäule durch. Darunter viele unterschiedliche schonende Operation. Gerne informieren wir Sie in unseren Sprechstunden über Ihre persönlichen Behandlungsmöglichkeiten.

Behandlungsmöglichkeit

Operation bei Spinalkanalstenose

Die Degeneration der Wirbelgelenke und der Höhenverlust des einzelnen Wirbelsäulensegmentes führen zu einer Mehrbeweglichkeit und langfristig zu einer Einengung des sogenannten Spinal- oder Wirbelkanals. Im Spinalkanal verlaufen das Rückenmark und die Nerven für die Beine. Die Verengung führt zu Schmerzen im Rücken und den Beinen sowie zu Taubheits- und Kribbelgefühlen. Die Gehstrecke der Patienten wird jeden Tag kürzer. Oft müssen Patienten nach einigen hundert Metern stehen bleiben und innehalten, bevor sie weitergehen können. Die Verengung des Spinalkanals entsteht durch eine Arthrose (einen Verschleiß) der Wirbelgelenke sowie die Verdickung der Bänder der Wirbelsäule und Vorwölbungen der Bandscheiben. Häufig spielen auch Gelenkszysten eine Rolle.


Die minimalinvasive Dekompressionsoperation

Bei der minimalinvasiven Operationsmethode ist die Narbe kleiner als bei einer herkömmlichen Operation. Durch die Verwendung eines speziellen Instrumentariums werden auch deutlich weniger Muskeln abgelöst, um die Wirbelsäule zu erreichen. Nach der Operation erholen sich die Patienten daher schneller. Diese Erweiterungsoperation führen wir in der Oberlinklinik nur minimalinvasiv und selektiv durch. Selektiv bedeutet, dass wir keine großzügige Erweiterung durchführen, sondern anhand der vorher durchgeführten MRT-Untersuchung genau bestimmen können, welche Knochen- und Bandanteile entfernt werden müssen. So erhalten wir bei unseren Patienten viel gesundes Gewebe. Um diese Operation durchführen zu können, bedarf es einer „stabilen“ Wirbelsäule ohne degenerativ bedingte Mehrbeweglichkeit. Durch spezielle Röntgenaufnahmen können wir dies im Rahmen der Diagnostik sicherstellen.

In unserer Sprechstunde haben Sie Gelegenheit zu einem ausführlichen Gespräch und zu einer individuellen Behandlungsplanung.

Sie möchten sich bei uns behandeln lassen?

Ihr niedergelassener Arzt (Orthopäde) führt die Erstdiagnose und wichtige Behandlungsschritte durch. Je nach Indikation entscheidet sich der Arzt für eine anschließende Weiterbehandlung in einer Fachklinik. Von ihm erhalten Sie einen Überweisungsschein, mit dem Sie einen Termin für eine Sprechstunde in der Oberlinklinik vereinbaren können.

Sie haben noch keinen Orthopäden? Vereinbaren Sie doch einen Termin in einem unserer Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) in Ihrer Nähe!

Zentrale Terminvergabe

Vor Ihrer Therapie in der Oberlinklinik erhalten Sie einen Termin, an dem relevante Voruntersuchungen durchgeführt werden sowie ein Gespräch mit einem behandelnden Arzt und der Anästhesie stattfinden wird.

Montag - Freitag: 8.00 - 16.00 Uhr