Ein Arzt überprüft das Knie eines Patienten

Knie-Arthrose (Gelenkverschleiß)

Haben Sie Schmerzen im Kniegelenk? Bemerken Sie eine zunehmende Verschlechterung der Beweglichkeit? Schwillt Ihr Kniegelenk zeitweise an? Nehmen diese Schmerzen über eine Zeitspanne zu? Treten die Schmerzen besonders zu Beginn einer Belastung (Anlaufschmerzen) auf? Dann sollten Sie Ihren Orthopäden konsultieren.

Dies sind Symptome für einen Gelenkverschleiß im Kniegelenk. In den Anfangsstadien erfolgt die Behandlung mit Physiotherapie und mit Medikamenten, manchmal auch mit Injektionen in das Gelenk. Können die Schmerzen dadurch nicht gelindert werden, muss über einen Ersatz der Gleitschicht im Kniegelenk nachgedacht werden.

Wenn es sich bei Ihnen um eine Abnutzungserkrankung des Kniegelenkes (Arthrose) handelt, können auch Ruhe- und Nachtschmerzen auftreten. Die Beweglichkeit des Kniegelenks – vor allem die volle Beugung – ist nicht mehr möglich. Schließlich kann das Knie auch nicht mehr voll gestreckt werden, es bildet sich häufig ein O-Bein aus und das Kniegelenk wird instabil.

Bei Ihrem behandelnden Orthopäden oder in der Sprechstunde der Oberlinklinik können Sie sich untersuchen und beraten lassen. Wenn auf den Röntgenbildern eine fortgeschrittene Abnutzung des Gelenkes festgestellt wird, kann das Gelenk durch ein künstliches Gelenk ersetzt werden.

Behandlungsmöglichkeit

Künstliches Kniegelenk

Es gibt je nach Diagnose verschiedene Therapiemöglichkeiten. Mit einer Schlittenprothese wird beispielsweise nur die innere oder äußere Gelenkfläche ersetzt. Es kann auch nur die Gelenkfläche hinter der Kniescheibe ersetzt werden. Neu ist, dass sowohl die inneren oder äußeren Bereiche des Kniegelenkes als auch der Bereich hinter der Kniescheibe ersetzt werden kann.

Heutiger Standard ist bei schwer geschädigten Kniegelenken (bei normalen Knochenverhältnissen und anatomisch normal geformten Gelenken) der Ober- flächenersatz, hierbei werden beide Gelenkflächen ersetzt. Für sehr schwere Knochenzerstörungen, Bandinstabilitäten oder Revisionsoperationen stehen gekoppelte, achsgeführte oder modulare Knieprothesen zur Verfügung.

Diese modernen Knieendoprothesen sind aus mehreren Komponenten zusammen- gesetzt und stehen in vielen Größen zur Verfügung, sodass bei jedem Patienten das optimal passende künstliche Kniegelenk implantiert werden kann. Eine neue Variante der individualen Patienten-spezifischen Prothesen ist das in der Oberlinklinik exklusiv verwendete System PROPHECY™ der Firma Wright. Hierbei werden im Vorfeld spezielle CT- Aufnahmen Ihres Kniegelenkes angefertigt. Aus diesen werden dann individuell gefertigte Führungsschablonen für den Ober- und Unterschenkel hergestellt.

In der Oberlinklinik wenden wir verschiedene Varianten des Oberflächenersatzes im Bereich des Kniegelenkes an. Wir können auch einzelne Bereiche des Knie- gelenkes ersetzen. Diese komplizierten Eingriffe werden mehrmals täglich durchgeführt. Gerne beraten wir Sie in einem persönlichen Gespräch im Rahmen unserer Sprechstunden. Wir erläutern Ihnen verständlich und ausführlich, welche Operationsmethode für Sie geeignet ist.

Sie möchten sich bei uns behandeln lassen?

Ihr niedergelassener Arzt (Orthopäde) führt die Erstdiagnose und wichtige Behandlungsschritte durch. Je nach Indikation entscheidet sich der Arzt für eine anschließende Weiterbehandlung in einer Fachklinik. Von ihm erhalten Sie einen Überweisungsschein, mit dem Sie einen Termin für eine Sprechstunde in der Oberlinklinik vereinbaren können.

Sie haben noch keinen Orthopäden? Vereinbaren Sie doch einen Termin in einem unserer Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) in Ihrer Nähe!

Zentrale Terminvergabe

Vor Ihrer Therapie in der Oberlinklinik erhalten Sie einen Termin, an dem relevante Voruntersuchungen durchgeführt werden sowie ein Gespräch mit einem behandelnden Arzt und der Anästhesie stattfinden wird.

Montag - Freitag: 8.00 - 16.00 Uhr